Info
Im Forum ist es ein heiß diskutiertes Thema, das Regelwerk. Welche Klassen soll es geben, wie sehen die Beschränkungen aus und für wen ist was reizvoll.
Ganz klar herauskristallisiert hat sich die "Offene Klasse", also es ist alles erlaubt und Beschränkungen von Wasser oder Druck gibt es nicht.
Daneben sind natürlich noch viele weitere Klassen möglich, ob es die stark reglementierte Klasse ist in Anlehnung an Freestyle Physics
oder eine mit einer reinen Wasserbeschränkung von 1,5l.
Man sieht, es ist noch nichts endgültig und somit freuen wir uns noch auf viele weitere Ideen und Anregungen (siehe dazu im Forum das Thema: Deutscher Rekord)
Generelle Regeln
Für einen fairen und guten Wettbewerb sollten die folgenden Punkte unbedingt beachtet werden!
An oberster Stelle steht immer die Sicherheit! Wasserraketen sind kein Spielzeug und können ungeahnte Kräfte entwickeln.
Deshalb gilt immer: ausreichend Abstand zu einer unter Druck stehenden Rakete halten und nur dort starten wo genügend Platz ist.
Weitere Hinweise und Richtlinien zum Bau von Wasserrakten sind im Forum zu finden (Do's and Don'ts im Wasserraketenbau)
Um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten ist die Flughöhe sehr genau zu ermitteln. Dazu sind nur elektronische Höhenmesser zugelassen.
Momentan sind das in Deutschland der SALT und der Altimax.
Die Flugkurven der genannten Elektroniken sind der Höhenweis. Außerdem sollte noch ein Foto der Rakete vorhanden sein. Ein Video des Fluges von außen oder als Onboardvideo sind nicht notwendig aber sehr gerne gesehen.
Außerdem gilt, dass die Rakete direkt nach der Landung wieder startbereit sein muss! Das setzt ein funktionierendes Bergungssystem vorraus.
Nach einem Rekordflug stelle deine Daten in das Forum oder sende eine Mail. Wir aktualisieren dann so schnell wie möglich die Seite.
Zusammengefasst, was brauche ich:
- Höhenkurve der Elektronik
- Bild der Rakete
- Flugdatum und Ort
- benutzte Wassermenge
- Drucktankvolumen
- Startdruck
- Gewicht der Rakete
Offene Klasse
In der offenen Klasse darf alles geflogen werden was eine Wasserrakete ist.
Das bedeutet es gibt keine Beschränkung von Druck, Wasser oder Materialien. Hier kommt es nur darauf an mit (fast) allen Mitteln so hoch wie möglich zu kommen und natürlich auch sicher wieder zu landen.
Ob man mit einer normalen "rohen" Wasserrakete startet oder den Druckkörper mit Glasfaser, Kevlar, Kohlefaser... verstärkt.
Natürlich sind mehrstufige Projekte oder aber auch Boosterkonzepte erlaubt.
Eine kleine Beschränkung besteht in der Launchtube. Die Launchtube darf einen Außendurchmesser von 22mm nicht überschreiten und es muss das Verhältnis gelten: (Launchtubedurchmesser [mm] = 11/30 * Druckkörper-Innendurchmesser [mm])
Die Längenangaben sind in mm.
Lasst den Ideen freien Lauf!
Begrenzung:
- Launchtube max. 22mm Durchmesser und beschränktes Verhältnis
(Launchtubedurchmesser [mm] = 11/30 * Druckkörper-Innendurchmesser [mm])
- Rakete nach Landung wieder startbereit
1,5l Klasse
Diese reglementierte Klasse hat als Bedingung, dass nur 1,5l Wasser benutzt wird und zur Druckerzeugung ist nur eine handbetriebene Luftpumpe erlaubt.
Das bedeutet jegliche andere Druckerzeugung (z.B. mit Druckluftflaschen aus dem Tauchbedarf) ist verboten.
Die Launchtube darf einen Außendurchmesser von 22mm nicht überschreiten und es muss das Verhältnis gelten: (Launchtubedurchmesser [mm] = 11/30 * Druckkörper-Innendurchmesser [mm])
Die Längenangaben sind in mm.
Weitere Einschränkungen haben sich bis jetzt noch nicht herauskristalisiert. Diese Klasse soll auch interessant sein für den Einsteiger, der sich an dem Wettbewerb versucht.
Mit der Beschränkung auf 1,5l Wasser werden die Raketen mit ihrem Gesamtvolumen nicht sehr groß und sind noch bequem zu starten.
Begrenzung:
- 1,5l Wasser
- Druck: alles was eine handbetriebene Luftpumpe schafft
- Launchtube max. 22mm Durchmesser und beschränktes Verhältnis
(Launchtubedurchmesser [mm] = 11/30 * Druckkörper-Innendurchmesser [mm])
- Rakete nach Landung wieder startbereit