|
Forschungsarbeit |
|
|
|
Solaris-RMB e.V. ist immer bestrebt, dass der Raketenmodellbau dem aktuellen Stand der Technik mithalten kann. Solaris betreibt daher in verschiedenen Richtungen Forschung. Ein sehr wichtiger und interressanter Part ist die Antriebstechnik. Unter den Mitgliedern vom Solaris-RMB e.V. gibt es einige mit der Erlaubnis Antriebe selbst herzustellen und zu testen. Das erleichtert Solaris die aktive Erforschungneuer Antreibskonzepte. Im Jahr 2008 brachte Solaris in Kooperation mit der Firma Zink den ersten eigenen Raketenmotor herraus, den Solaris-Z24. Im Moment sind auch weitere Antriebskonzepte in Planung um den Mitgliedern neue und vor allem günstige Treibsätze zur Verfügung stellen zu können. Auch bei der Zulassung der CE-zertifizierten Aerotech- und Cesaroni-Motoren war Solaris-RMB e.V. aktiv beteiligt. Ein weiterer Part der aus dem heutigen Raketenmodellbau kaum noch wegzudenken ist, ist die Bergungselektronik. Im Jahr 2007 stellte unser Mitglied Ulrich Nieland den MAGIER(MAgnetische GIpfelpunkt ERkennung) vor. Diese Elektronik erkennt das Erdmagnetfeld, und kennt so die Lage der Rakete. So ist ein sehr genauer Fallschirmauswurf am Gipfelpunkt möglich. Der Magier lässt sich per Computer auf fast jede Rakete genau abstimmen, verschiedene Betriebsmodi sowie Servokanäle machen ihn so universell. (weitere Infos im Forum)
Dies ist nur ein kleiner Teil der Forschungen und Innovationen die bei Solaris entstehen. Wenn ihr eine Idee habt, wendet euch an uns, wir finden einen Weg diese zu verwirklichen. |
|
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 22. Juli 2009 um 23:05 Uhr |
|
Startgelände |
|
|
|
Endlich, das Modell ist gebaut. Das Wetter passt. Und nun geht's raus zum Startplatz.
Doch halt! Wo darf man seine Raketen denn nun überhaupt starten ? Für die Größe des Flugfeldes ist die zu erwartende Flughöhe und ein ausreichender Sicherheitsabstand bei eventuellen Fehlstarts mit horizontalem Flugverlauf entscheidend. Letzteres ist jedoch bei fertigen Modellen, sowie richtig berechneten und sauber gebauten Modellen sehr unwahrscheinlich. Als Faustformel kann man sagen: Die zu erwartende Flughöhe geteilt durch zwei, als Kantenlänge des Flugfeldes. Damit soll eine 100m hoch steigende Rakete von einem 50x50m großen Flugfeld gestartet werden. Man bedenke jedoch, nicht das Startgelände muss diese Abmessungen haben, hier genügen eigentlich wenige Quadratmeter, sondern der Freiraum um die Startstelle. Es die LuftVO, das SprengG, aber wie das Startgelände auszusehen hat das wollen wir hier erläutern. |
|
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. Mai 2009 um 17:09 Uhr |
|
Weiterlesen...
|
|
|
Fragen rund um Modellraketen |
|
|
|
Wie funktioniert eine Modellrakete ?
In der einfachsten Form besteht eine Modellrakete aus einem Körperrohr (meist Pappe), auf das eine Spitze aufgesteckt wird, außen mit 3 bis 5 Flossen als Leitwerk versehen. Damit die Rakete immer wieder geflogen werden kann befindet sich ein zusammengefalteter Fallschirm im Inneren des Körperrohres. Für den Flug wird nun ein Raketenmotor, in Form einem großen Silvesterraketenantrieb ähnlich, in das untere Ende des Körperrohres eingeführt, verklemmt, damit er nicht mehr heraus fallen kann, und mit einer Zündschnur, oder der Sicherheit wegen, mit einem Elektrozünder für eine Fernauslösung versehen. Danach wird das Modell auf einen Leitstab geschoben, der während der Startphase die Rakete auf Kurs hält. Der Motor wird durch entzünden der Zündschnur oder auslösen des Elektrozünders aktiviert und treibt nun wie seine großen Brüder, z.B. die Triebwerke des SpaceShuttles, durch die Ausstoßung sehr heißen Gases das Modell an und lässt es gen Himmel fliegen. Ist der Motor ausgebrannt und liefert keine Leistung, geht das Modell in die Freiflugphase über, wird dabei, bedingt durch die Schwerkraft, wieder langsamer und kippt schließlich am Gipfelpunkt nach unten. Wurde die im Raketenmotor eingebaute Verzögerungsladung richtig gewählt, so wird der Motor als seine letzte Tätigkeit genau im Moment des Kippens (denn dann hat das Modell fast keine Geschwindigkeit) eine Treibladung zünden, die ihre heißen Gase in das Innere der Rakete entlässt (der Motor besitzt hierzu eine poröse Tonkappe auf seiner Kopfseite) und so dafür sorgt, dass Spitze und Fallschirm ausgeworfen werden. Am Fallschirm hängend kommen nun Körperrohr und Spitze sanft zum Erdboden zurück. Nach austauschen der nun leeren Motorhülle gegen einen frischen Motor kann das Modell sofort wieder gestartet werden.
|
|
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 17. Mai 2009 um 22:31 Uhr |
|
Weiterlesen...
|
|