Mein Erfahrungsbericht (Teil 1): Dieses Jahr fand zum ersten mal ein Raketen-Basteltag mit der Stadtjugendpflege Hemmingen (bei Hannover) statt. Im Rahmen der Ferienpassaktion ist die Stadtjugendpflege Hemmingen auf mich zugekommen, um einen Raketenbasteltag zu veranstalten. Dieses habe ich natürlich gerne angenommen, und habe am 18.07.2009 eine Schülergruppe in den Raketenmodellbau einweisen. Bei den Vorbereitungen zu dem Basteltag galt es einige Hürden zu nehmen. Nach mehreren Telefonaten mit Mitglidern aus der Raketenmodellbauszene erstellte ich ein Konzept. Hierbei halfen mir die Telefonate mit Andras Block (AG-Modellrakten), Uli Nieland und Tom Schumb. Zu den Vorbereitungen zählen: - Bastelmaterial organisieren
- Dokumentation für die Schüler zusammen- erstellen.
- Dokumentation für die Eltern erstellen
- Bausätze bestellen
- Startgelände begutachten
- Verpflegung ?!?
- Zeitlicher Ablauf
- Presse informieren ?!!
Im Einzelnen:Bastelmaterial organisieren: Um einen gescheiten Basteltag durchzuführen muss auch entsprechendes Werkzeug vorhanden sein. Da ich mit einer Gruppe von 16 Schülern gerechnet hatte, wurde alles 6fach eingekauft, um einen eventuellen Zeitverlust im vorfeld zu verhindern. Zu dem beschafftem Bastelmaterial gehören: Bleistift, Schere, Lineal, Pritt-Stift, Ponal-Express, Cutter-Messer, Pinsel, Schnellschleifgrund, Schleifpapier (80er, 240er und 500er),Schnur, Reißzwecken, 5Min Epoxy (für schnelle Reparaturen), Anspitzer, Alu U-Profil (ca 40cm) , uvm. Wichtig ist hierbei unbedingt eine Kiste, worin sich das gesammte Material für die Schüler befindet, und wo im Deckel eine LISTE eingearbeitet ist. Diese Kiste wird dann feierlich an eine(n) Schüler übergeben, welcher die Verantwortung für die spätere Vollzähligkeit übernimmt. Eine weitere Kiste mit dem Material für einen selbst (Stahllineal, Skalpell, 5-Min Epoxy, uvm) sollte natürlich auch nicht fehlen. Dokumentation für die Schüler zusammen- erstellen:Die Dokumentation für die Schüler war nach vielen Hinweisen recht einfach zusammengestellt, wobei hier das Blatt mit den Flugphasen in bildlicher Form die beste Methode ist. Auf der Rückseite wurden die Sicherheitsregeln angebracht, welche als erstes besprochen wurden. Weiterhin würde für jeden Schüler eine"Urkunde" erstellt, worin der Name des Schülers/ der Schülerin und die Flughöhe eingetragen wurde. Vergessen werden darf auch auf keinen Fall, dass man größere Kopien dabei hat, um sie an die Tafel/ Flipchart oder an der Wand zu befestigen. Dokumentation für die Eltern erstellen:Die Dokumentation für die Eltern gestaltete sich ebenso einfach, da es von Solaris-RMB e.V. einen Text "Wie funktioniert eine Modellrakete" und "Wie funktioniert eine Wasserrakete" gibt. Diese beiden Texte nochmals gebündelt mit dien Sicherheitsregeln und den Flugphasen sollte für ausreichend Information sorgen. Bausätze bestellen:Da mir bekannt war, dass Robert Klima einen Schüler/ Lehrersatz herausbringen wollte, habe ich natürlich Kontakt zu Ihm aufgenommen. Leider wurden diese Schüler/ Lehrer- sätze nicht rechzeitig fertig, so dass wir auf einen "normalen" Bausatz zurückgegriffen haben. Dieser Bausatz muss natürlich vorher einmal erbaut werden, um den Ablauf später den Schülern erklären zu kommen, sowie ein fertiges Anschauungsmodell zu haben. Bei der Bestellung sollte dann natürlich auch mit an die treibsätze sowie Zubehör gedacht werden. Startgelände begutachten:Soll an einem solchen Tag auch ein Start stattfinden ist es unablässig sich auch das Startgelände und ein eventuelles Ausweichgelände anzuschauen. Hierbei sind die Entfernung vom/ zum Bastelraum nicht unerheblich da vielleicht auch mit dem Auto gefahren werden muss (Transportkapazität, Zeitlicher Aufwand). Verpflegung:Auch an die Verpflegung der Jugendlichen (und natürlich sich selbst) ist zu denken. Bei diesem basteltag wurde ein Grill aufgestellt, und jeder Schüler hatte seine Verpflegung selbst mitzubringen. Gegrillt wurde dann gemeinsam. Hierbei gilt es wiederum zu beachten ob das Gelände ein Grillen erlaubt oder ob andere Alternativen gesucht werden müssen. Für einen selbst ist eine Kanne Kaffee/Tee meiner Meinung nach Unabdingbar. Zeitlicher Ablauf:Mit dem Zeitlichen Ablauf kann man sich schnell verschätzen. Meine Fausregel war: Nimm die Zeit die du selbst benötigst, multipliziere sie mit 4 und rechne noch eine halbe Stunde drauf. Hierbei gilt natürlich auch zu beachten, dass Schüler nach einer gewissen Zeit kein Aufnahmevermögen mehr haben, und einfach eine Entspannungsphase benötigen! Pausen sind zu der o.A. Zeit noch hinzuzufügen! Lasst die Schüler lieber 5 Minuten länger vom basteln weg sein, sie werden nachher um so effektiver basteln! (schließlich sind ja Sommerferien) Presse informieren:Eine Information an die Presse brauchte ich in meinem Fall nicht herauszugeben, da dieses die Stadtjugendpflege übernommen hat. Man sollte aber jederzeit, und besonders wenn man die Presse nicht informiert hat damit rechnen, dass sie auftaucht! Hierbei gilt es auch passende Sätze und formulierungen zur Stelle zu haben (Technische Daten usw.). Weiter in Teil 2 -->>
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